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Urubichá ist ein Dorf von ca. 4000 Einwohnern am Rande des bolivianischen Dschungels. Im 16. Jahrhundert besiedelten Franziskaner Mönche diese Region und "importierten" aus der Schweiz den Instrumentenbau und die klassische Musik. Diese Künste wurden bis heute gepflegt und so findet man mitten im Urwald eine Kulturstätte für Musik aus Barock und Klassik.
Urubicha liegt auf der Missionsroute in der Provinz Santa Cruz/Bolivien. Nur eine Straße führt nach Urubicha, die letzten 40 Kilometer davon sind eine Sandpiste durch Urwald, Savanne und Sumpfgebiete.
Die Straßen im Ort sind aus Sand und Lehm und verwandeln sich bei Regen in Schlammpisten. Von September bis Dezember ist es trocken, sonst regnet es jeden Tag. Die Häuser sind zumeist aus Lehm (Adobeziegel) mit Schilfdach. Es gibt 1 Hotel mit 4 Zimmern, 1 Restaurant und 1 Bar/Café, 1 Kirche, keine Polizei.




