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Friday, 9. May 2008
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2. Kleidung - Ausrüstung

 

Ich reise mit wenig Gepäck: 4 bügelfreie Oberhemden, 3 Hosen, 3 Paar Socken und ein bißchen Unterwäsche reichen für 3 Wochen. Ich wasche jeden Abend im Hotel meine Kleidung: Rei in der Tube und ein Drahtbügel, den man von der Reinigung bekommt, sorgen jeden Abend dafür, daß ich morgens ein frisches Hemd, frische Socken und Unterhosen habe.

 

Die Hemden sind bügelfrei und trocknen über Nacht. Socken und Unterwäsche sind aus reiner Baumwolle und benötigen meist 2 Tage zum Trocknen. (Wenn Klimaanlage oder Ventilator vorhanden sind, trocknen sie auch über nacht).

 

Probleme macht das Waschbecken, für das normalerweise kein Stöpsel vorhanden ist. So führe ich von meinen Kindern Knetgummi mit. Dieses stopfe ich in den Abfluß des Waschbeckens, und das Waschwasser hält satte 3 Stunden – genug Zeit, um die Wäsche einzuweichen.

 

Am liebsten reise ich mit einem Rücksack. Auch wenn man daran den Gringo-Touristen erkennt, ist es doch ein praktisches und bequemes Gepäckstück. Ein kleiner (Tages-)Rucksack enthält alle wichtigen Utensilien (Landkarte, Wasser, Ersatzhemd, Taschenlampe usw.). Mit einem kleinen Tagesrucksack fällt man nicht auf, denn auch für Einheimische ist der kleine Rucksack ein „normales und bequemes Gepäckstück“.

 

Für den Regenwald bin ich schlecht ausgerüstet. Eine Hängematte braucht man nicht mitzuschleppen, die gibt es überall, wo sie erforderlich ist. Ein Regencêpe als Schutz gegen Monsunregen ist eigentlich Unsinn, denn durch Schwitzen wird man genauso naß, als würde man ohne Cêpe rumlaufen. Bei Schuhgröße 48 finde ich keine Gummistiefel im Lande, die mir passen. So muß ich mit meinen normalen Wanderstiefeln ins Wasser gehen. (Einen Tod muß man eben sterben)

 
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