Alleine reisen in Latein- und Südamerika
Es gibt viele junge Abenteurer, die allein in Südamerika herumreisen. Diese Allein-Reisenden brauchen sicher nicht meinen Rat.
Es gibt aber auch viele ältere Menschen, zwischen 50 und 80 und fit genug, um allein zu verreisen. Viele trauen sich nicht, weil
- ihnen die Kenntnisse der Landessprache fehlen
- interne Informationen über das Land nicht vorliegen
- der Mut fehlt, sich allein durchzuschlagen
Ich reise seit meinem 55. Lebensjahr ganz allein durch Latein- und Südamerika, abseits der üblichen Touristenwege, dabei plane und organisiere ich meine Reisen grundsätzlich allein und ohne Reisebüro.
Es gibt genug Agenturen, die sich auf Südamerika spezialisiert haben, die perfekt organisierte Reisen durchführen – aber man reist eben in Gruppen. Der Reiz des Alleinreisens ist die Intensität, mit der man Land, Leute und Kultur kennen lernt. Und was man nicht unterschätzen darf: die vielen kleinen Pannen, das Lehrgeld, das man zahlt – das alles macht das Alleinreisen noch interessanter.
Ich habe so einige Länder besucht: Mexiko, Kolumbien, Venezuela, Ecuador, Brasilien, Bolivien, Paraguay – und weitere werden folgen. Nach jeder Reise habe ich mich gefragt, was ich gelernt habe und was bei der nächsten Reise besser zu machen ist. Und jedesmal fallen zwei Antworten auf:
Trinkgeld: Gib immer ein gutes Trinkgeld. Dir selbst tun 50 Cent nicht weh, aber ein indigena kann sich davon schon ein Essen leisten. Reisbegleiter:
sofern es geht, miete Dir immer einen Reisebegleiter. Die beste Fachliteratur kann nicht das ersetzen, was der Reisebegleiter vor Ort erzählt. Das sind die Vorteile: - Es kostet wenig, z.B. 10,- Dollar für 3 Stunden (bei uns zahlt man 100,- Euro)
- Man lernt immer wieder und jeden Tag viel dazu
- Der Reisebegleiter schützt vor kriminellen Übergriffen
- Man hat immer eine interessante Gesellschaft, aus der sogar eine Freundschaft entstehen kann.
Ratschläge für ältere Herrschaften Wenn ältere Herrschaften in Latein- bzw. Südamerika reisen wollen, kann ich guten Rat geben. Das sind die Themen, über die man Bescheid wissen muß:  - Spanisch sprechen mit der Bevölkerung
- Stundenlang im Urwald marschieren
- Stundenlang bergauf gehen
- Höhen bis über 4000 Meter bewältigen (auch mit dem Auto)
- Einen Plattfuß vom Auto reparieren
- Polizeikontrollen meistern, auch mit fehlenden Papieren
- Ärzte konsultieren und Krankenhäuser von innen erleben
- Im Dunkeln eine Unterkunft suchen
- In der Hängematte schlafen
- Sich vor Moskitos schützen
- Vor Kriminalität schützen und in Acht nehmen
- Mit Bussen fahren und nach dem Weg fragen
- Hungern, weil das Essen nicht schmeckt
- Auswege suchen aus mißlichen Situationen
Wer zur älteren Generation zählt aber dennoch mehr Power drauf hat als manch jugendlicher Schlafsack, und wer gern ein "kalkuliertes Abenteuer" in Südamerika erleben möchte, dem kann ich gern ein paar Tipps geben, denn ich kenne den idealen Reisepartner vor Ort:
Michael Blendinger
Ich habe Michael Blender zufällig in Bolivien kennen gelernt. Aus einer Halbtagestour sind 8 Tage geworden, die wir gemeinsam mit unserem Jeep in Anden und Wildnis verbracht haben.
Wenn Sie also einen Guten Führer als Reisebegleiter in Südamerika suchen, ich gebe Ihnen gern Erstinformationen und empfehle Ihnen dann Michael Blendinger.
>>> Hier finden Sie persönliche Informationen zu Michael Blendinger
>>> Das ist die Webseite von Michael Blendinger
Auf meinen Reisebildern von Bolivien finden Sie Bilder von unserer gemeinsamen Reise Samaipata-El-Fuerte / Von Sucre nach Vallegrande / Sucre / Amboro / Che Guevara Route / Andendorf Tarabuco /
|